Aktuell

 

 
Bitte daran denken: Impfen, sobald möglich

Veranstaltungen des Bürgervereins unter „Corona“

Unter dem Risiko der Ansteckung mit dem Covid 19 Virus hat der Bürgerverein alle für 2020 geplanten Veranstaltungen abgesagt. Sollte es im Laufe des Jahres möglich werden – unter Einhaltung von behördlichen Sicherheitsauflagen – Veranstaltungen, Zusammenkünfte oder Feste auszurichten, dann wird der Bürgerverein Arzdorf reagieren.

Die Nutzung des Lehrer-Welsch-Saales ist auch unter Einhaltung der Hygiene- und anderer Maßregeln der Landesregierung zur Zeit nicht möglich (https://www.land.nrw/corona).

Ortsausschusssitzung 08.03.2021

In einer konstituierenden Ortsausschusssitzung für Arzdorf wurden am 08.03.2021 zur Vorsitzenden Andrea Lohmeier (CDU) und zum stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Schönenberg (SPD) gewählt.

Zukünftig sollen die Protokolle der Ortsausschusssitzung auch auf der Internetseite des Bürgervereins Arzdorf eingestellt werden.

Windräder

Der Bürgerverein Arzdorf  schreibt an die Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien

Nachdem bereits im Jahre 2020 über die Berichterstattung des Generalanzeigers Bonn das Thema Windräder hoch gekocht ist, hat der Bürgerverein Arzdorf  am 18.02.2021 einen offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden der im Wachtberger Gemeinderat vertretenen Parteien gesandt. 

Mit diesem offenen Brief soll erreicht werden, dass dieses virulente Thema nicht im stillen Kämmerlein entschieden wird, sondern, dass in der breiten Öffentlichkeit über für und wider von Windrädern in einer dicht besiedelten Schwachwindregion diskutiert wird. 

Siehe    Offener Brief an die Rats-Fraktionen

Der Bürgerverein Arzdorf weist auf einen Artikel vom 27.02.2021 der SPD Wachtberg hin und veröffentlicht ihn in der Rubrik „Windräder“.

buergerverein-arzdorf.de/…/spd-gegen-windraeder

Am 22.01.2021 veröffentlicht der Generalanzeiger Bonn einen Bericht zu Aktivitäten des Gemeinderates / der schwarz grünen Koalition zur Einrichtung einer Konzentrationszone für Windenergieanlagen zwischen Arzdorf, Fritzdorf und Adendorf.

Artikel GA Bonn

Die Koalition hofft offensichtlich, eine Möglichkeit zu finden, den Rest der Gemeinde Wachtberg Windräder – frei zu halten, wenn sie eine Konzentrationszone zwischen Arzdorf, Fritzdorf und Adendorf ausweist. Dabei scheint man zu beabsichtigen, die Windräderhöhe zu beschränken, so dass die bisher von Investoren geplanten Windräderhöhen zwischen 200 m und 250 m Höhe vermieden werden können. Das dürfte sich schwierig gestalten, da die Gerichte in der Vergangenheit solche Bauhöhen-Vorgaben regelmäßig gekippt haben. Die Höhenauflagen mussten bisher ganz starken Begründungen genügen, die hier höchstwahrscheinlich nicht vorliegen. 

Nach derzeitigem technischen Stand werden aus ökonomischen Gründen in der geplanten Konzentrationszone Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von über 200 m benötigt. Wachtberg liegt in einer sogenannten Schwachwindzone mit einer Windhöffigkeit zwischen 5,0 und 6,5 (Windgeschwindigkeit in 80 m Höhe). Daher sind Windräder mit über 200 m Höhe vorprogrammiert, weil nur diese (trotz aller Subventionen) hier wirtschaftlich arbeiten können.

Mit der Einrichtung einer Konzentrationszone für Windenergie Anlagen sind umfangreiche zeitlich und finanziell aufwendige Gutachten verbunden, die die Gemeinde Wachtberg bereits in 2013 begonnen hat und 2017  ausgesetzt hat, nachdem die jetzige Landesregierung einen Abstand von 1500 m zwischen Windrädern und Besiedlung dringend empfohlen hatte. 

Diese für die Baugenehmigung notwendigen Gutachten sind bei Nicht-Ausweisung einer Konzentrationszone durch den Investor zu erbringen. Das bedeutet für den Investor, dass er ein – neben den zu erwartenden Widerstand aus der Bevölkerung – finanzielles Risiko eingehen muss, da er im Vornherein nicht weiß, wie das Gutachten ausgeht. Gleichzeitig kostet die Gutachten-Erarbeitung etwa ein Jahr zusätzliche Zeit für eine Artenschutzprüfung mit avifaunistischem Fachbeitrag. Diesen Zeitaufwand spart sich der Investor bei Ausweisung einer Konzentrationszone. 

Aktuell überarbeitet die Bundes- und Landespolitik das Erneuerbare Energie Gesetz mit dem Ziel mehr Windenergie Anlagen zu fördern. Dabei wird beabsichtigt, den Abstand zwischen Windrädern und Ortschaften auf 1.000 m zu reduzieren. In diesem Fall wird die Planung von Windrädern zwischen Arzdorf, Fritzdorf und Adendorf wieder lukrativ für Investoren und der Bau von vermutlich drei Windenergie-Anlagen machbar.

 

Aktuell: Mobilfunkmast kurz vor der Inbetriebnahme

Anfang Dezember 2019 konnte auf den Feldern zwischen Arzdorf – Adendorf  der Aufbau eines neuen Funkmastes beobachtet werden. Die Firma Telefonica (O²) wird in Kürze den Mast in Betrieb nehmen und die Mobilfunk Qualität für  den Raum Adendorf, Arzdorf, Fritzdorf verbessern. Über den Mast sendet Telefonica im GMS-, UMTS,- 4G-Netz auf den Frequenzen 800 MHz (größere Entfernung) und 1800 MHz (höherer Datendurchsatz). Die Arbeiten stehen kurz vor Weihnachten 2020 vor der Fertigstellung und Inbetriebnahme.
Nach Rückfrage bei der Gemeinde Wachtberg findet die Inbetriebnahme Mitte/Ende Februar 2021 statt. Toi, Toi, Toi…


Parallel dazu hat die Deutsche Telekom an der Verbesserung ihres Mobilfunknetzes durch Einbau einer Funkanlage im Fritzdorfer Kirchturm gearbeitet. Nach anfänglichen Sendeproblemen funktioniert diese Anlage seit Ende 2020 reibungslos. 

 

 

 
 
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