Sankt Martin 10.11.2017

An Freitag, dem 10.11.  fand der Arzdorfer Martinszug statt. Und es kam zunächst schlimm. Den ganzen Tag regnete es intensiv und die Hoffnungen sanken, dass es während des Martinszuges  trocken bliebe. Doch noch vor achtzehn Uhr hörte es auf zu regnen. Kinder und Eltern strömten zum Dorfplatz, wo das Tambourcorps „Edelweiß Fritzdorf“ und der Heilige Sankt Martin schon warteten. Sarah, hoch zu Ross, gab eine Superfigur als Sankt Martin ab.

Sarah, Sankt Martin 2017

Und so konnte der Martinsumzug unter Schutz von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr, Löschgruppe Arzdorf, starten. Einmal Arzdorf hoch und runter, durch festlich beleuchtete Straßen, folgten die Familien dem „Hilligen“. Viele schöne selbst gebastelte Martinslaternen blieben während des Umzuges trocken. Auf einem Acker nahe dem Spielplatz brannte das Martinsfeuer. Die Arzdorfer Landwirte spenden jährlich im Wechsel zwei Strohballen, die unter Aufsicht der Feuerwehr niedergebrannt werden. Die wohlige Hitze, die vom Feuer ausgeht, erinnert daran, dass der historische Sankt Martin seinen Mantel geteilt hat, um einem Fremden zu erwärmen. Nach dem Martinszug erhielten alle Kinder aus der Hand des Sankt Martin (… jetzt ein Mann: Markus von Sturm) einen vom Bürgerverein Arzdorf gestifteten Wecken. Während die meisten Kinder zum „Schnörzen“ im Dorf verschwanden, blieben die Erwachsenen zum „Kühles“ – Essen und zum Schwätzen. Im Laufe des Abends verloste Jörg Nolden, Löschgruppenführer Arzdorf, drei Gutscheine für eine Martinsgans. Ein gelungener Abend, der allen Fre

ude gemacht hat.

 

Die kleinste Laterne…
Vor dem Abmarsch
…durch das festlich geschmückte Arzdorf geht der Martinszug…
Sankt Martin verteilt die Wecken.

 

 

 

Der Reiterhof von Aloysia Welsch Heinen stellt zur Freude der Kinder jedes Jahr den Sankt Martin.
…zum Martinsfeuer.
Bis lange nach 22.00 Uhr erfreuten sich die Gäste in der Feuerwehrhalle.