Glasfaserausbau in Arzdorf

Seit dem 13. November laufen die Baumaßnahmen der Firma bn:t in Arzdorf. Der Ausbau startete am „Remagener Weg“ – „Servatius Weg“ – „Antonius Weg“ . Es folgt die „Fritzdorfer Straße“. Es werden beide Straßenseiten aufgeschnitten, um den Durchschuss unter den Straßen zu vermeiden. Parallel wird vom sogenannten „Backbone“ die Zuwegung über die Felder zwischen Fritzdorf und Adendorf gebaut. Über „Am Ring“ wird die Glasfaserleitung an der Fritzdorfer Straße angeschlossen. 

Im Neuen Jahr haben die Arbeiten im Unterdorf begonnen. Arzdorf soll bis Juli 2020 komplett angeschlossen sein. Die ersten Glasfaserkunden sollen bis Mitte März ans Netz.

Zunächst wird für die gesamte Straße eine (gelbe) Kabelummantelung in einem „Graben“ ca. 90 cm tief verlegt, in der u.a. 24 unterschiedlich-farbene Leerrohre enthalten sind. So kann von einem zentralen Verteilerpunkt am Anfang der Straße jedes Leerrohr einem Haus/Anschluss zugeordnet werden. Am Anschlusspunkt zu dem Haus wird die Kabelummantelung geöffnet. Das zugehörige Leerrohr aus der Kabelummantelung wird dann mit einem „neutralen“ Leerrohr verbunden, das in das Haus geführt wird. Dort wird ein Glasfaser-Verteilerpunkt eingerichtet, an dem der Glasfaser-Router angeschlossen wird.

Die Leerrohre zum „Backbone“ werden Richtung Arzdorf mit einer Pflugkonstruktion verlegt.
Mit Luftdruck wird das Glasfaserkabel vom NVT zum Haus geblasen

An dem „Remagener Weg“ / Abzweig „Fritzdorfer Straße“ ist ein Netz Verteiler Punkt 1 eingerichtet. Von hier werden die Häuser mit dem Glasfaserkabel verbunden.

Im Netzverteilerkasten werden die ankommenden Glasfaserkabel mit den Glasfasern, die zum Hausanschluss geblasen werden, mit einer Spleißmaschine verschweißt.
Auf der Spleißmaschine werden die 4 Einzelkabel eines Glasfaserkabels einzeln symmetrisch geschnitten, unter digitaler Überwachung auf einem Bildschirm, mit einem Lichtbogen verschweißt.
So sieht der Hausanschluss mit geöffnetem Kästen aus. Von unten kommt das Glasfaserkabel. Die vier Einzelglasfasern werden auch hier mit der Spleißmaschine verschweißt und als vier potenzielle Einzelanschlüsse im ersten Kasten zu Anschlüssen, die mit einem oder mehreren Patchkabel in die zweite Dose verbunden werden. Dieser Genexis Fibertwist wandelt das ankommende optische Signal in ein elektrisches Signal um. An den Fibertwist wird dann im nächsten Schritt der Router angeschlossen (grüner Stecker).

In der Folge berät bn:t alle Hausanschlussinhaber über die technische Realisierung des jeweiligen Heimnetzes.

Es werden Fragen geklärt wie:
– welcher Router?
– welche Kabel?
– wie funktionieren WLAN und die Endgeräte?